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Was sind Kompressionsstrümpfe?

Stützstrümpfe werden bei den Medizinern auch Kompressionsstrümpfe genannt und sind in erster Linie kein modisches Accessoire, sondern eine echte Hilfe bei Venenleiden. Dabei handelt es sich streng genommen auch nicht um Strümpfe, wie man sie aus der Sockenschublade kennt, sondern um eine Art Strumpfhose, die in Höhe des Oberschenkels endet. Dabei besteht das Material der Stützstrümpfe aus synthetischen Fasern, die sowohl längs als auch quer verlaufen, um dadurch einen festeren Druck zu erzeugen. Unterschieden wird dabei zwischen unterschiedlichen Druckklassen, von leicht bis schwer, je nach Erkrankungsgrad der Patienten.

Das System dahinter ist leicht. Je mehr Druck von außen auf das Bein ausgeübt wird, umso mehr werden die Venen daran gehindert, das Blut nach außen gegen die Hautoberfläche zu drücken. Das entlastet das Bein und hilft bei Thrombosen, also Blutstauungen. Diese können sehr gefährlich werden. Krampfadern sind da zwar weniger gefährlich, aber für Frauen allein schon ein erheblicher Schönheitsmakel. Gerade Frauen sind von Venenleiden weitaus häufiger betroffen als Männer, da das Venensystem bei ihnen anders funktioniert und das Bindegewebe nicht so stark ist. Wer Probleme damit hat, der sollte einen Arzt befragen, der einem die Stützstrümpfe dann verschreiben kann. Zu bekommen sind sie in jedem Sanitätshaus oder einfach über das Internet.

Selbst Menschen ohne solche akuten Probleme werden allerdings nach anstehenden Operationen nicht umhin kommen, für eine gewisse Zeit Stützstrümpfe zu tragen, denn die können auch vorbeugend gegen Thrombosen helfen. Wer viel sitzt oder liegt hat nämlich ein erhöhtes Risiko, daran zu erkranken. Deshalb ist es zu empfehlen, auch bei langen Flugreisen Stützstrümpfe zu tragen, um die Venen zu entlasten und so das Thromboserisiko zu senken.

Stützstrümpfe: Wirkung der Kompressionsstrümpfe

Stützstrümpfe sind ein Thema über das man nicht immer gern spricht. Dabei sind diese stützenden Strümpfe wichtig. Stützstrümpfe werden auch medizinische Kompressionstrümpfe genannt. Diese spezielle Art der Strümpfe baut einen bestimmten Druck von aussen auf das Venensystem der Beine auf. Der hierbei erzeugte Druck wird in mmHg oder kPa gemessen. Dieser Druck, der durch die Stützstrümpfe von außen ausgeübt wird, unterstützt den Rückfluss des Blutes zum Herzen und hilft, Nebenwirkungen gestauten Blutes in den Beinen zu verhindern.
Zu diesen Nebenwirkungen gehören

  • Schwellungen in den Beinen,
  • Krampfadern,
  • Ödeme (auch Gewebewassersucht genannt),
  • offene Beine als auch
  • Thrombosen (auch Blutgerinnsel genannt).

Kurz gesagt übernehmen Stützstrümpfe die Funktion der Muskulatur und verteilen, durch Ihre besondere Verarbeitungsweise, gleichmäßig den Druck auf das Gewebe. Dadurch wird der Durchmesser der Venen in den Beinen verringert und die Venenverschlussklappen können den Rücklauf bzw. die Stauung des Blutes in den Beinen verhindern. Mit den passenden Stützstrümpfen kann das Blut wieder ordentlich in Richtung Herz strömen. Verursacht werden können Thrombosen (der Gefäßverschluss) durch stundenlanges, gleichmäßiges Sitzen (wie im Auto oder dem Flugzeug). Sollten Sie Probleme haben, konsultieren Sie bitte einen Arzt ihresVertrauens. Dieser wird heraus finden, wie es dazu kommt und Ihnen gegebenenfalls die geeigneten Stütz- oder Kompressionsstrümpfe empfehlen.